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[ Duke - Technik ]

www.duke620.de - The Duke Page

Alle hier angeführten Daten stammen von - www.duke620.de

Duke I

Im Jahre 1994 war es endlich soweit!
Die Mannen aus Mattighofen machten sich dran und schicken ihre Duke auf die Strasse um den Mehrzylindern das Fürchten zu lehren!
Eigentlich war alles ganz einfach. Man nehme einen aktuellen LC4 Rahmen und verfeinere diesen mit dem bewährten 620er Motor und verpasse ihm eine vibrationshemmende Ausgleichswelle. Dazu steckt man in die Gabelbrücke eine Gabel die eine drastische Reduzierung der Bodenfreiheit zur Folge hat und stelle das ganze auf 17 Zoll felgen.
Die Sitzhöhe reduzierte sich um beachtliche 9 Zentimeter und erlaubte auch "nicht" Riesen mit einer KTM klar zukommen.
Damit das Gesicht auch unverwechselbar bleibt, steckte man in die schön geformte Verkleidung vorne zwei DE-Doppelscheinwerfer und rundete damit das gesamte Erscheinungsbild so ab, das keiner der dieses Gesicht jemals im Rückspiegel gesehen hat, es je wieder vergißt.
Durch die hochwertigen verbauten Elemente wie der Vierkolben-Brembozange, der grossen (320mm) Bremsscheibe vorne und einer auf 220mm im Durchmesser bringenden hinteren Bremsscheibe, bekam man die ganze Fuhre auch wieder zum stehen und konnte immer einen Moment später bremsen als die anderen. Damit man aber bei dem Ritt auf der Kanonenkugel niemals den Fahrbahnkontakt verliert, spendierte man der Duke noch eine vielfach einstellbare WhitePower Gabel vorne und das dazu passende Federbein an der Hinterhand.
Obwohl man dem Motor eine sage und schreibe 700gramm schwere Ausgleichswelle verpasste, welches nur Auswirkungen auf den Rundlauf in Standgas hat, sprintet der "Kurzhuber" nach vorne wie man es voher von keinem nur 609ccm messenden Motor kannte.
Durch die geringen Massen und die zu lang geratene Endübersetzung, poltert die Duke bis ca. 4000 U/min im Kurbelgehäuse, kommt man jedoch über diese grenze so dreht das Triebwerk zwar verhemmt aber rasant hoch.
Es hilft also nur eins: Fleissig schalten.

An dem Fahrwerk hatte man nie etwas auszusetzen, jedoch hatten wohl einige Besitzer der ersten Modelle etwas Schwierigkeiten sie zum Leben zu erwecken.
Das ganze lag einfach daran das es nur einen Manuellen Dekrompressionsmechanismus gab. Dieses wurde aber bei den späteren Modellen abgestellt.
Zu den grössten Problemen die bei den ersten Modellen auftraten gehörten zweifellos die sich lösenden Magnete des Polrades. Dieses wurde aber von KTM sehr kulant geregelt!
Um seiner Duke ein langes Leben zu ermöglichen soll man aber unbedingt darauf achten das die Inspektionsintervalle die maximalen 5000 km Abstände nicht überschreiten.
Nun ist es also soweit..... 1998 !
Nachdem die Herren aus Mattighofen noch einmal eine Sonderserie von 100 Stück der Duke I aufgelegt hatten, sie passend "Last Editione" nannten und die Käufer durch den 640er Motor schon einmal vorbereitet haben, was als nächstes kommen wird. So steht sie nun also bei den Händlern und ist käuflich zu erwerben!

 

Duke II

Die neue Duke II 
Eine Menge hat sich geändert! Es ist nach der Last Editione der Duke I, die der 94er fast wie aus dem Gesicht geschnitten aussieht, nicht bei der Änderung der Hubraumes geblieben.
Nein die Herren der Design-Abteilung durften sich trauen, und das taten sie auch.
Die Scheinwerfer schauen nun nicht mehr nebeneinander der nächsten Kurve entgegen, sonder es wurde die Optik eines Zyklopen verwendet. Wie die meisten die Duke heute kennen stehen die Scheinwerfer nun übereinander. Die Speichenräder mussten Gussrädern weichen, die sogar noch leichter sein sollen und schlagen so den Bogen um weg zukommen von dem Image einer "tiefergelegten" Enduro.
Dazu haben sich die Techniker zusammen gesetzt und haben eine optische Leistung erbracht die sonst nur bei Ducati oder einer BMW R100rs zufinden sind. Die Abgase verschwinden jetzt hinten aus 2 Endrohren, die dazu auch noch direkt unter der Sitzbank verlaufen und der Duke II auch von hinten eine schöne Optik verleiht.
Zum Glück hat KTM bei der Bremse die Grunddaten beibehalten und die die 4 Kolben Brembozange verbeisst sich immer noch in eine 320er Bremsscheibe. Dafür wurde aber die Airbox vergrössert, das lies sich erreichen, da die Batterie aus der Airbox in das Bürzel wanderte. In Zusammenarbeit mit dem neu Abgestimmten Auspuff ergibt sich eine Mehrleistung von ca. 6 PS.
Was will man mehr?? Ihn Fahren!
Wie lässt sich die neue Duke nun fahren? Klasse..... das voher bekannte Ruckeln untern 3500 U/min ist auf einmal verschwunden. Sollte das etwa doch an dem Mikuni Gleichdruckvergaser liegen, der jetzt verbaut wird?
Wenn man die Duke nun beschleuningt verändert sich das anfänglich "Trab" ab ca. 5000 U/min in ein "Galopp" welches man auch erwartet von so einem Spassmobil. Das ganze passt auch sehr gut zu dem Einsatzgebiet der Duke, denn dort wo sie hingehört, braucht man die Drehzahl und auch "Drehfreude". Ihr Revier ist ganz bestimmt die Landstrasse, auf der sich ein Kurve an die nächste anschliessen sollte. Die Leistung der Duke ist auch ganz leicht wieder zu bändigen, denn die 320er Scheibe wird von den Vier Kolben der Brembozange so in die Zange genommen, das die 160 kg selbst mit einem Finger schnell wieder zum stehen gebracht wird.
Die Modellpflege seit dem ersten Duke II Modell hält sich sehr in Grenzen und beschränkt sich hauptsächlich auf die Farbgebung.

Änderungen ab 2003

Für das Modelljahr 2003 hat sich KTM wieder einmal die Arbeit gemacht und ihren Motor weiter zuverbessern und ihm ein paar Neuerungen zu spendieren.
Die gravierensden Änderungen sind der neue Zylinderkopf (High Flow genannt) der durch den Einbau von grösseren Auslassventilen, neue Nockenwellen mit geänderten Steuerzeiten und eine neu programmierte Lastabhängige Kennfeldzündung eine bessere Leistungsausbeute bringen soll. Die Duke wird aber weiterhin mit 40KW ausgeliefert und hat durch die ergriffenen Massnahmen keine Leistungssteigerung erfahren.
Dazu kommt das jetzt eine hydraulische Kupplung Serienmässig verbaut wird, die Oelstandskontrolle kanüber ein Schauglas durchgeführt werden und die im Durchsatz erhöten Eatonpumpen sorgen für eine noch bessere Schmierung des ganzen Motors.

 

Zusammenfassung - Was hat sich im Laufe der Jahre geändert?

   
1994 kam die erste Duke heraus
Die "First Edition" war mit einem 620er Motor ausgestattet, der nur einen Kickstarter hatte und 50 PS leisten soll. Die Dekompression wurde noch manuell betätigt und die Sitzhöhe betrug 860mm.

1995 "Second Edition"
Hier wurde schon eine SEM Zündung verbaut, die Dekompression beim starten erfolgte schon automatisch, per Bowdenzug vom Kickstarter gesteuert und die Sitzhöhe wurde verringert und der Seitenständer wurde neu konstruiert.
1996 "Third Edition"
Die Duke erhielt einen E-Starter! Der Kickstarter bleib aber erhalten. Sie bekam ein neues Motorengehäuse, mit zwei Ölpumpen, neuer Digitaler Zündung, einem wiedermal erneuerten Seitenständer, einen neuen Endschalldämpfer aus eigener Produktion und auch die Sitzhöhe wurde wiedermal verringert.

1997 "4. Edition"
Die Duke bekam einen ungereglten Katalysator und ein Sekundärluft-System.
1998 "Last Edition"
Hier bekam man den "neuen" Motor mit einer Kurbelwelle die 2mm mehr Hub bot und den Hubraum auf 625 ccm erhöhte. Von diesem Modell sind nur ganze 400 Stück gebaut wurden und erhielten die Farbgebung der First Edition.

   
Die Farben der einzelnen Jahre

1999

Lime Green / Titan

2000

Lime Green / Titan / Orpheus Black

2001

Lime Green / Chilli Red

2002

Adrenalin Orange / Schwarz / Artic White

2003

Adrenalin Orange / Metallic Schwarz / Schwarz Silber