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W P - F e d e r b e i n |
| Set-Up & Einstellung Federbein WPSuspension | |||
| Die Einstellung Ihres Stoßdämpfers wird durch einige Komponenten bestimmt, die miteinander variiert werden können: die Federstärke. die Federvorspannung sowie die Zug- und Druckstufendämpfung. Das Zusammenspiel dieser Komponenten bestimmt das Verhalten Ihres Stoßdämpfers und somit das Fahrverhalten Ihres Motorrades. Die Standard einstellungen wurden auf Grund von jahreLanger Erfahrung so ausgewählt, daß sie den Anforderungen in den meisten Situationen optimal entsprechen. | |||
| Federvorspannung | |||
Der Federtyp und die
einstellbare Vorspannung (preload) der Feder in Ihrem Stoßdämpfer sind die
bestimmenden Faktoren. um ein optimales Federverhalten zu bekommen. Aus
diesem Grund muß erst die Feder richtig eingestellt sein, damit der
Stoßdämpfer gut funktionieren kann. Hierzu müssen Sie den sog.
,,statischen” und ,,dynamischen” Negativfederweg bestimmen (der
Stoßdämpfer muß hierbei kalt sein):
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Die Differenz zwischen den
beiden Werten ergibt den statischen Negativfederweg (rear ride height sag).
Der statische Negativfederweg des kalten Stoßdämpfers muß zwischen 15 und 20
mm betragen. innerhalb dieser beiden Werte -jedoch in keinem Fall darunter
oder darüber -können Sie die Federvorspannung variieren. Wenn der
Stoßdämpfer warm wird, nimmt der statische Negativfederweg ab. Der
Stoßdämpfer darf sich niemals ganz oben befinden. so daß er nicht mehr
einsinken kann (der statische Negativfederweg beträgt in diesem Fall 0 mm).
Um nun festzustellen, ob die Feder zu hart oder zu weich ist. muß auch der
dynamische Negativfederweg bestimmt werden:
Die Differenz zwischen dieser und der ersten Messung ist der ,,dynamische Negativfederweg”. Der Wert muß hierbei zwischen 90 und 100 mm betragen. Wenn bei einem statischen Negativfederweg von 15 mm der dynamische Negativfederweg ungefähr 80 mm oder weniger beträgt, dann ist die Feder zu hart. Beträgt der ,,dynamische” Negativfederweg bei einem statischen Negativfederweg von 15 mm ungefähr 110 mm oder mehr. dann ist die Hauptfeder zu weich. |
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| Vorspannung | |||
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Die Vorspannung der Feder kann am besten bei
ausgebautem Stoßdämpfer verändert werden. Mit einem Hakenschlüssel wird
erst der Kontra-Federteller Losgedreht. dann kann mit demselben Werkzeug
der Schraubfederteller. der die Feder gegenhält. verdreht werden. Jede
Umdrehung des Schraubfederteller erhöht oder senkt die Federvorspannung um
genau 1.75 mm. Wichtig ist. daß die Vorspannung nicht unbegrenzt verstellt
werden kann. Es wird empfohlen, nicht mehr als einige Millimeter von der
Standardvorspannung abzuweichen. Wenn die gewünschte Federvorspannung
eingestellt ist, vergessen Sie bitte nicht, den Kontra-Federteller wieder
anzuziehen.
Bitte verwenden Sie nur passendes Werkzeug (keinen Hammer oder Schraubendreher). In der Praxis werden diese Werkzeuge schon mal gerne verwendet, da der Stoßdämpfer nur schwer erreichbar ist. Sie führen jedoch zu einer Beschädigung des Stoßdämpfers. und der Federteller wird nur unzureichend gesichert. |
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| Einstellung der Dämpfung | |||
Die ,,Druckstufendämpfung” bezieht sich auf die hydraulische Dämpfung während des Einfederns des Stoßdämpfers. Mittels des Einstellknopfes auf dem Stickstoffbehälter kann die Druckstufendämpfung eingestellt werden. Die ,,Druckstufendämpfung” bestimmt die Geschwindigkeit, mit der der Stoßdämpfer einfedert und das Maß. in dem die Federung anspricht. Die Druckstufendämpfung sorgt auch dafür. daß die Federung bei einem schweren Schlag nicht durchschlägt. Der Einstellbereich umfaßt 7 Positionen, wobei die aktuelle Position an der Markierung auf dem Stoßdämpfer zu erkennen ist. Die Zugstufendämpfung (rebound damping) sorgt dafür, daß der Stoßdämpfer kontrolliert ausfedert. Sie können die Zugstufendämpfung mit Hilfe des Einstellringes an der Unterseite des Stoßdämpfers einstellen. Bevor Sie sich dazu entschließen, Änderungen an der Dämpfung vorzunehmen, sollten Sie sich erst gut an die Standardeinstellungen gewöhnen. Beachten Sie bitte auch, daß ein neuer Stoßdämpfer erst mindestens eine Stunde eingefahren werden muß, bevor etwas an ihm verstellt wird. Da sowohl die Zug- als auch die Druckstufendämpfung eingestellt werden können, kann für jede Strecke die nach dem persönlichen Empfinden ideale Dämpfung eingestellt werden. |
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| Die ideale Einstellung | |||
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Wie bestimmen Sie die ideale Einstellung? Die
Standardeinstellungen des Stoßdämpfers entsprechen in den meisten Fällen der
nahezu optimalen Position. Wenn Sie jedoch einmal experimentieren möchten,
dann gehen Sie folgendermaßen vor: Fahren Sie ungefähr 15 Minuten Lang mit der Standardeinstellung und beginnen Sie dann zuerst mit der Verstellung der Druckstufendämpfung. Stellen Sie die Dämpfung erst weicher ein (z.B. Position 1), danach 3 bis 4 Positionen härter, um den Unterschied deutlich spüren zu können. Kehren Sie danach wieder zur Standardeinstellung zurück. und verstellen Sie dann den Einstellknopf jeweils um eine Position je Probefahrt, um die ideale Einstellung zu finden. Verfahren Sie danach in der gleichen Weise mit der Zugstufendämpfung.
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| Richtlinien für die Einstellung | |||
| Die Einstellung des
Stoßdämpfers hängt vom montierten Federtyp. vom Druck in der
Stickstoffkammer, von der Ölviskosität. von der Federvorspannung und
natürlich von der Zug- und Druckstufendämpfung ab. Es ist bisweilen
schwierig. einen bestimmten Effekt des Stoßdämpfers einer bestimmten
Einstellmöglichkeit zuzuordnen. Die nachfoLgende Liste enthält einige
Erläuterungen in bezug auf die Standardeinstellungen und die Auswirkungen.
die die verschiedenen Änderungen mit sich bringen (siehe auch die Tabelle
unter ,,Fehlersuche”). Feder, Grundfeder ist standardmäßig montiert
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